Satirische Karikaturen und Collagen zur deutschen Politik
 
Wahlkampf in Deutschland
 
Hier dokumentieren wir die unendliche Geschichte der Volksverarschung:
 
- Wahlversprechen, die inzwischen schon aus Prinzip gebrochen werden.
 
- Politiker, die genau dann am erfolgreichsten sind, wenn sie das tun, was sie am besten können, nämlich NICHTS.
 
- gepredigtes Wachstum, quasi als Religionsersatz. Wobei uns zwei Jahrzehnte durchaus kontinuierlichen Wachstums exakt das folgende brachten:
  • neue Armut
  • gesunkene Reallöhne
  • Klimakatastrophe
  • marode Atommüll-Endlager
  • Weltfinanzkrise
  • Rekordstaatsverschuldung
Fazit: Ohne Politiker, ohne Wachstumsideologie und ohne Wahlversprechen ginge es uns keinesfalls schlechter, sehr vermutlich aber sogar besser!
 
 
 
 
 

 
 
 

In gewissen Kreisen löst das Google-Urteil des EuGH
eitel Freude aus!

 
Google Urteil Des Eugh
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Remix: clickpix
 
Google darf jetzt ganz offiziell auch im Westen zensiert werden. Angeblich aus Gründen des Datenschutzes, aber wer schützt eigentlich die Daten vor den Schützern?
 
Zahlreiche das Internet betreffende Gerichtsurteile der letzten Jahre sind von unfassbarer Ignoranz geprägt. Offenkundig sieht man, in Tateinheit mit den Politikern, die einen ins Amt gehievt haben, das Internet nur als lästige Bedrohung der etablierten Privilegien und Gesellschaftsstrukturen und nimmt zivile Kollateralschäden (nicht nur aber auch im Bereich der Serienabmahnungen) ganz bewusst in Kauf, wenn man nur diesen Hort aus "Revoluzzern und kriminellen Hackern" hinreichend schwächen kann.
 
Das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Suchmaschinen zeichnet sich erneut durch diese Mischung aus Ignoranz und unglaublicher Gedankenlosigkeit gegenüber den Folgen der eigenen Entscheidungen aus: Google darf jetzt also ganz offiziell auch im Westen zensiert werden.
 
Offenbar in Unkenntnis der technischen und sachlichen Vorgänge feiern jetzt viele dieses Urteil als Sieg des Datenschutzes über den bösen Großen Bruder Google. Vielmehr aber handelt sich um eine gravierende Form von Zensur, die u. a. die ohnehin dürftige Transparenz in Politik und Wirtschaft noch weiter einschränkt. Künftig soll also jeder Politiker und Manager selber entscheiden können, welche Informationen über ihn zugänglich gemacht werden dürfen. Zwar muss rein theoretisch zuvor gerichtlich geklärt werden, ob so ein Anspruch überhaupt besteht, aber eine Suchmaschine kann beim besten Willen nicht Tausende von Löschbegehren, für Inhalte, für die sie persönlich gar nicht verantwortlich ist, gerichtlich klären lassen. Letztendlich wird man auf Anfrage alles löschen, um seine Ruhe zu haben und kostspielige rechtliche Risiken zu vermeiden.
 
Aufgabe von Suchmaschinen ist oder war es (bevor der EuGH sich wie ein Elefant im Porzellanladen aufführte), alle im Netz auffindbaren Artikel zu einem Thema oder einer Person aufzulisten. Ohne jede inhaltliche Wertung. Wurden falsche Informationen veröffentlicht, musste man gegen den verantwortlichen Publisher vorgehen, aber nicht gegen die Suchmaschine. Und letzteres ist ja auch, als würde man, statt Verbrechen zu bekämpfen, nur kurzerhand die Berichterstattung darüber verbieten. Ich fürchte, die Richter wussten nicht, was sie tun oder aber sind - wie eingangs erwähnt - aus der Generation "wer braucht schon dieses komische Internet?"

 

 

Politiker
sind eine ganz spezielle Menschengattung. Sie arbeiten in einer der unseriösesten Branchen der Welt, müssen aber gleichzeitig den Eindruck vertrauenerweckender Seriösität vermitteln. Wer dieses paradoxe Kunststück beherrscht, der hat ausgesorgt ...
 

 

 
Präsentation & Programmierung (c) 2013 Peter Kerl
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