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Unglaublich 2007
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2,5 Millionen Euro für den Steuerberater.Guter Rat ist teuer! Eine Münchner Kioskbesitzerin bekam irrtümlich einen Steuerbescheid über 2,1 Milliarden (!) Euro. Da auf ihren Einspruch nicht reagiert wurde, ließ sie sich von ihrem Steuerberater den tatsächlich zu zahlenden Betrag (ca. 100 Euro!) errechnen, um diesen fristgerecht überweisen zu können. Aber jetzt kommt's: Ihr Steuerberater präsentierte ihr daraufhin eine Rechnung über 2,5 Millionen, die sich aus dem Gegenstandswert (2,1 Milliarden) ergibt. Da die Frau das natürlich nicht zahlen kann, allerdings Schadenersatzansprüche gegen das Land (Bayern) hat, hat sie ihre Rechte inzwischen an zwei Anwälte abgetreten. [München | dpa]
Kommentar: Da gibt es einen im Prinzip lächerlichen Verwaltungsfehler, und sofort stürzen sich Anwälte und Steuerberater, mit Dollarzeichen in den Augen, wie die Geier auf den Fall. Ein Fall von Juristen, für Juristen, aber mit jeder Menge (vom Steuerzahler aufzubringender) Kohle. Und da wundere sich noch einer, dass Anwälte als "Huren der Nation" bezeichnet werden.
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