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Radarfallen als sprudelnde Finanzquelle[18.01.2010]

Die Fantasie des Staates, seine Bürger abzuzocken, ist grenzenlos. Als neues Standbein, neben heimlichen Steuererhöhungen (kalte Progression) und Sozialkürzungen, haben sich Radarfallen erwiesen.

Radarfalle
Ein neuer Blitzer auf der Bundesstraße 6 bei Bad Harzburg hat in alleine 20 Tagen seit Aufstellung 7415 Fahrer "abgeschossen". Das sind fast 400 am Tag. Selbst wenn jeweils nur ein Verwarngeld von 20 Euro kassiert wird, bringt das also über 8000 Euro täglich, mehr als ein Goldesel mit Durchfall.
   Erstaunlich, neben dem sprudelnden Geldsegen für die Gemeinde, ist auch, dass selbst zahlreiche Mitarbeiter der Kreisverwaltung unter den "Opfern" sind, und das alles, obwohl sogar ein Schild auf die neue Geschwindigkeitsmessung hinweist. [Braunschweiger Zeitung]
 
Kommentar:  Naja, wer achtet schon auf Verkehrschilder. Obwohl, im vorliegenden Fall würde es sich ja lohnen. Mich persönlich ärgert dabei immer diese intelligenzbefreite Pauschalität. Wichtig ist doch, dass man situationsangemessen fährt. Und da ist, bei schönem Wetter und freier Straße, manches vor Landstraßenkurven aufgestellte 70 Schild völliger Blödsinn (ich schaff das jedenfalls bequem mit 120), während bei schlechtem Wetter oder starkem Verkehr 70 sogar schon zu schnell sein kann.
 
Siehe auch Radarfallen-Einnahmen
 
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ist eigentlich nur, wieviel unglaubliches sich täglich ereignet, und niemand wundert sich mehr darüber.