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Frauenquote bei DSDS?

Erneut ist bei DSDS eine Kandidatin mit dem Potential zum Superstar ausgeschieden, und erneut kommt die Diskussion auf, ob die Anrufer - die im Zweifelsfall wohl auch Lassie zum Sieger küren würden - kompetent sind, einen guten Sänger zu erkennen.

Sieht so ein Superstar aus?
Wenn man mal zurückschaut, wer die letzten Jahre so bei DSDS gewonnen hat (siehe DSDS-Sieger), dann kann man nicht leugnen, dass der Sympathiefaktor eine herausragende Rolle spielte und das - ebenfalls sehr auffällig - Sieger überwiegend männlich sind.

Vorjahressieger Pietro Lombardi
Aber liegt das wirklich daran, dass nur kleine Mädchen bei DSDS anrufen? Sind es denn nicht gerade diese kleinen Mädels, die ebenso für Britney Spears und Miley Cyrus schwärmen (denen übrigens ganz genauso - und zu Unrecht - nachgesagt wird, dass sie nicht singen könnten). Nein, das Problem ist viel komplexer bzw. eigentlich auch viel einfacher:
 
Es wird nunmal ein Superstar gesucht; - kein Supersänger!
 
Und ein Superstar muss, ein gewisses Talent vorausgesetzt, vor allem sympathisch und volksnah sein, er muss einzigartig und ein bisschen verrückt sein, und er muss einen gewissen Sexappeal haben. Den haben alle großen Stars, egal ob männlich oder weiblich. Okay, Woody Allen und Tom Hanks mal ausgenommen.
 
Kommen wir zum Thema Frauenquote:
Ich kann diesen Scheiß nicht mehr hören. Für was wollen wir alles Quoten einrichten? Für Hässlichkeit (damit auch weniger attraktive Menschen Chancengleichheit erhalten), fürs Alter (damit auch sehr junge und sehr alte Leute berücksichtigt werden), für Körbchengröße, damit auch weniger ausgestattete Damen zum Zug kommen, für Haarfarbe, damit endlich die Dominanz der Blondinen gebrochen wird, für mangelnde Intelligenz (niemand kann schließlich was dafür, dass er doof geboren wurde), für soziale Herkunft (kann auch niemand was für), für Körpergröße (es gibt Statistiken, die belegen, dass große Menschen erfolgreicher sind), für sexuelle Ausrichtung (mittlerweile ist es ja fast von Nachteil, wenn man nicht schwul oder wenigstens ein bisschen bi ist), für Schüchternheit (es kann doch nicht sein, dass stets nur die lauten und frechen gehört werden), für Faulheit (nachgewiesener Maßen richten faule Menschen viel weniger Schaden an als fleißige, werden also völlig zu Unrecht diskriminiert), ach ja, und für Migrationsbehintergründete ebenso wie für Behinderte (darf man das eigentlich noch sagen?) ja ohnehin bzw. gibts ja schon längst ...
 
Mal ehrlich: Das Leben ist generell ungerecht, und Frauenquoten sind dabei doch wirklich unser geringstes Problem. Der Glaube, dass irgendetwas besser wird, wenn jetzt statt unfähiger Männer noch unfähigere Frauen per Quote in Führungspositionen gehievt werden, ist doch ideologischer Unfug aus der Frühzeit des Kampf-Feminismus.
 
So, und nachdem ich jetzt lang und breit über die Frauenquote gelästert habe, fordere ich eben diese für DSDS. Denn mal ehrlich, wollen wir zukünftig nur noch sowas sehen,

Publikumsliebling Joey Heindle
oder nicht doch lieber sowas, - zumindest anteilig:
Vanessa Krasniqi DSDS (c) RTL / Stefan Gregorowius
Vanessa Krasniqi (c) RTL
 
Kommentar:  Männerquote in der Politik, Frauenquote im Showgeschäft. Das ist meine Doktrin!
 
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