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Juristen- und Behördendeutsch: Nix verstehn?Es gab einmal eine Zeit, da hat man sich über Behördensprache, Amtsschimmel und groteske Vorschriften und Erlasse lustig gemacht. Hier drei schöne Beispiele, wo man sich einfach nur fragte, ob Staatsdiener eigentlich auch ein Gehirn haben:
Wir werden zunehmend bestimmt und kontrolliert durch Gesetze und Regelungen, die kein Mensch mehr überschauen geschweige denn verstehen kann. Politiker erlassen täglich zig Gesetze, die sie nicht nur nicht gemacht haben (Entwürfe externer Anwaltskanzleien, teilweise sogar lobbyistischer Interessengruppen), sondern großenteils noch nicht mal gelesen haben. Und wenn sie es denn versucht hätten, wären sie nicht nur am Umfang, sondern auch am Verstehen gescheitert. Aber all diese Gesetze regeln und bestimmen unser Leben!
Kommentar: Also ich unterstelle mal, dass da Absicht dahinter steckt. Genauso gut könnten die doch in ihren Gesetzen "grummelgrummel" oder Buchstabensalat veröffentlichen. Keiner würde es merken, weil keiner je hineinschaut, am wenigsten die Politiker, die sie verabschieden.
Aber ich habe ja inzwischen meine ganz eigene Verschwörungstheorie entwickelt: Womöglich sind alle diese Gesetze und Verordnungen nur völlig sinnlos und zufällig aneinandergereihte Fremdwörter und Behörden-Begriffe. Auf diese Weise hat man dann beim Regieren völlig freie Hand. Jeder Text kann beliebig ausgelegt und interpretiert werden, und Posten, die für Schaffung oder Interpretation zuständig sind, also in Gesetzgebung, Rechtsprechung, Exekutive und der vierten Gewalt, der Presse, werden ja schon lange von Parteienfilz-Lobbys, Wirtschaftslobbys und Medienkonzernen untereinander ausgekungelt. Völlig unabhängig von Wahlen. Deshalb sitzen auch überall die gleichen Leute, in Regierung, Aufsichtsräten, Vorständen, oder, als Alterabsicherung, in Europarat und Parlament. Wenn überhaupt, weil zB. jemand zurücktreten musste oder mit irgendwelchen illegalen Aktivitäten unangenehm aufgefallen war, gibt es Postenrotation. Ähnlich wie bei der Reise nach Jerusalem, nur das genug Stühle für alle da sind. Für alle, die zum Club gehören ... Siehe auch Neoliberales Neudeutsch
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