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Dschungelkönig Joey's beste Sprüche[26.01.2013]

Das Phänomen Joey. Wenn man ihn sieht, und erst recht, wenn man ihn dann hört, fragt man sich unwillkürlich: Ist der echt? Kein noch so genialer Drehbuchautor einer amerikanischen Sitcom hätte sich je eine skurrilere Figur ausdenken können.
 
Scheiterte unser deutscher "Forrest Gump" bei DSDS noch am Mobbing von Dieter Bohlen und musste sich dann mit dem 5. Platz begnügen, so trat er im Dschungel seinen nunmehr ungehemmten Siegeszug an. Und bewies einmal mehr, dass die Leute das Mobbing und Lästern im Camp zwar lieben, mehr noch als die mittlerweile alltäglich gewordenen Prüfungen, zum Sieger dann aber stets diejenigen küren, die sich aus allem Gezicke herausgehalten haben.
 
Letztlich hatte wohl auch Favoritin Olivia Jones ein wenig zu viel gelästert und musste sich mit dem (verdienten) zweiten Platz begnügen.

Publikumsliebling Joey Heindle
Nachfolgend Joey Heindles beste Sprüche:
 
"Ich habe mein ganzes Leben noch vor mir, ihr nicht." meinte das Camp-Küken gleich beim Einzug ins Lager. Es war aber nicht als Drohung gedacht, sondern sollte nur eine gewisse Vorsicht gegenüber Risiken erklären."
 
[Ganz logisch war es im Übrigen auch nicht, denn tatsächlich ging er dann als Erster über eine schwankende Hängebrücke, und konsequenter Weise hätte man ja Helmut Berger voranschicken müssen, um festzustellen, ob sie trägt.]
 
Als dann im Lager ein vertrockneter Palmwedel dicht neben ihm "aufschlug", machte er sich ernsthafte Sorgen, ob er die Nacht im Camp überlebt:
    "Ich hab keinen Bock, dass ich morgen tot aufwache."
 
[Mach Dir keine Sorgen, Joey, das merkst Du gar nicht!]
 
Und als ihm schließlich bewusst wird, welchen ungeheueren Gefahren für Leib und Leben er in dieser Wildnis ausgesetzt ist, gesteht er:
    "Ich hab' immer gedacht, in den Kölner Studios wird das gedreht."
 
[Da haben ihn die Leute vom RTL-Casting offenbar voll über den Tisch gezogen!]
 
Weitere Gefahren und Anfechtungen kommen auf den armen Joey zu. Als er zusammen mit Fiona zu einer Prüfung namens "Dschungelhochzeit" antreten soll, meint er:
    "Ich habe eine Freundin, bin verlobt, ich kann nicht heiraten."
 
[Zum Glück gelingt es Fiona, ihn zu beruhigen, so dass er schließlich sogar zulässt, dass sie ihm beim Umkleiden behilflich ist.]
 
Die ständigen seelischen Anfechtungen im Lager beschreibt er folgendermaßen:
    "Es ist wie bei einer Geburt. Da musst du pressen. Und hier, da presst du halt mit deinen Gefühlen."
 
[Eigentlich sollte Joey Dichter werden, angesichts all der wunderbaren Metapher, die ihm immer wieder gelingen.]
 
"Ich habe zum Glück Molke-kühl oder wie das heißt", umschreibt Joey später seine Lactoseintoleranz. Und generell ist er mit der Lagerverpflegung irgendwie unzufrieden:
    "Die Matschepampe kann ich nicht mehr sehen, ich habe genug vom Einlauf."
 
[Mit Einlauf meint Joey den tagtäglichen "Eintopf". Psychologen und Sprachwissenschaftler rätseln jetzt, ob das ein Freudscher Versprecher, ein Heinz-Erhardsches Wortspiel oder aber nur eine der üblichen Joey-schen Sprachverwurstungen war.]
 
Nach all den "Einläufen" ist Joey aber schließlich so verhungert, dass er bei der letzten Dschungelprüfung absolut alles in sich hineinstopft, vom Kamelfuß bis zum Straußen-Anus. Seinen Erfolg kommentiert er dann thematisch passend mit
    "Kack die Wand an, Alter."
 
[Bei Joey klingt sowas aber niemals vulgär, zumal er ja bekannt ist für kreative Wort- und Sinnspruch-Schöpfungen.]
 
Zum Kaufhauserpresser Dagobert meint er:
    "Ich dachte, du hast das Buch von Donald Duck geschrieben."
 
[Das ist ja auch der naheliegendste Gedanke, wer sonst sollte den Donald erfunden haben!]
 
Beim Diskutieren mit Drag-Queen Olivia, über homo und hetero, männlich, weiblich und transig, befindet er schließlich:
    "Ich würde niemals einen Schwulen diskriminieren, jeder soll so leben, wie er will; - aber Finger weg von mir!"
 
[Genau Joey, es ist wichtig, im Leben klare Grenzen zu ziehen.]
 
Und in Richtung Filmteam meint er:
    "Ich hoffe jetzt nicht, dass ihr das aufzeichnet und ins Netz stellt."
 
[Aber nein Joey, wie kommst Du da nur drauf. Das wäre ja quasi ein schwerer Eingriff in Deine Privatsphäre.]
 
Seinen schönsten Spruch aber haben wir für den Schluss aufgehoben:
    "Das hört sich jetzt blöd an, aber ich bin auch nur ein Mensch."
 
[Nein Joey, das hört sich nicht blöd an. Aber gut, dass Du unsere diesbezüglichen Zweifel beseitigt hast.]
 
 
[ Autor/Uploader: Caroline W. ]
 
Kommentar:  Auf die Gefahr hin, dass ich mir jetzt noch mehr Feinde mache als ohnehin schon, aber kann es sein, dass das Publikum sich immer diejenigen aussucht, die nicht richtig Deutsch können und ein bisschen dumm sind?
 
Das würde dann natürlich auch unsere Berliner Großstadtdschungel-Königin Angela Merkel erklären ...
 
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