Unglaubliche Pressemeldungen, nutzloses Wissen, Sensationen und Rekorde, Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse, Klatsch und Absurdidäten, alles was interessant, skurril, verrückt, komisch, mitunter vollkommen sinnlos, aber immer kurzweilig und unterhaltsam ist. Stöbert einfach mal durch meine ständig aktualisierte Sammlung von Skurrilitäten und anderen Dingen, die ihr eigentlich nie wissen wolltet.
 
Alle Informationen beruhen auf seriösen Quellen, allen voran natürlich die aktuellen Meldungen auf dieser Seite, die, sofern nicht anders angegeben, auf dpa-Meldungen basieren. Aber natürlich kann ich keine generelle Gewähr für Richtigkeit und Wahrheit jeder einzelnen Meldung geben. Diese Sammlung soll einfach nur unterhalten, vielleicht auch als Material für Party- und sonstigen Small-Talk dienen.
 
 
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Die abgefahrensten Pressemeldungen von 2009 im Jahresrückblick.
 
 
Das Gedicht "Unsere Generation" des 14-jährigen US-Amerikaners Jordan Nichols wurde zum Internethit. Schuld ist zum einen sein älterer Bruder, der es über Twitter verbreitete und damit eine Lawine lostrat, zum anderen aber wohl auch die Tatsache, dass es sich auch rückwärts (Zeilen von unten nach oben) lesen lässt und dabei eine völlige Bedeutungsumkehr erfährt.
 
Hier gehts zum Gedicht
 
 
Vor ihrer Trennung von Ehemann Chris Martin (Coldplay) fühlte sich Gwyneth durchaus berufen, Ratschläge für den Ehestreit zu geben. Der nachfolgende ging durch die Presse:
Schauspielerin und frisch geschiedene Paartherapeutin Gwyneth Paltrow
"Was immer du tun willst, mach das Gegenteil. Wenn du verärgert bist, dann begegnest du ihm mit Liebe und gibst ihm einen Blowjob."
 
Gwyneth Paltrow
 
Kommentar:  Dass der Versöhnungssex der Schönste ist, ist ja eine Allerweltsweisheit. Nutzt aber nix, wenn die Luft raus ist ...
 
 
Es ist mal wieder so weit: Wieder wird uns eine Stunde lebensnotwendiger Schlaf geklaut, weil in den 70er Jahren irgendwelche Leute, aufgrund eines Denkfehlers glaubten, man könne damit Energie sparen. (Näheres dazu im Unglaublich-Archiv.)
Sommerzeitumstellung
Die Tücken der Zeitumstellung
Für alle diejenigen, die nie behalten können, ob die Uhr nun vor- oder zurückgestellt wird, nachfolgend zwei Merk- und Verhaltensregeln:
 
Regel 1: Die Uhr immer zum Sommer "hin" stellen. Zu Beginn der Sommerzeit im Frühling also nach vorn (von 2 auf 3 Uhr), zum Ende der Sommerzeit im Herbst dann nach hinten (von 3 auf 2 Uhr).
 
Regel 2: Die Sache mit der Dunkelheit. Im Sommer, wo es eh länger hell ist, bleibt es durch die Sommerzeit NOCH länger hell. Im Winter, wo es eh schon früher dunkel wird, wird es nach Auslauf der Sommerzeit dann NOCH früher dunkel. Die jahreszeitlichen Faxen werden also noch verstärkt statt ausgeglichen. [clickpix]
 
Kommentar:  Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie Politik funktioniert. Jemand hat eine scheinbar gute Idee. Es dauert Jahre, mitunter Jahrzehnte, bis die Idee sich durchsetzt. Dann dauert es noch mal Jahre, mitunter Jahrzehnte, bis auch die Politik auf die Idee "aufspringt" und sie durchsetzt. Und wenn man dann erkennt, dass alles Blödsinn und ein Irrtum war, geht der umgekehrte Vorgang in gleicher Weise los. Oftmals überschneiden sich sogar beide Vorgänge, soll heißen, die Politik setzt Dinge um, von denen die Bevölkerung längst weiß, dass sie Blödsinn sind. Was momentan in der Politik ja die Regel ist ...
 
 
"Man sollte mal kalkulieren, was diese zwei Umstellungen kosten; wahrscheinlich ließe sich Griechenland damit sanieren."
 
Erwin Heller [Verein zur Verzögerung der Zeit]
 
 
Angesprochen auf ihre Einstellung zum Alter und dem Umgang mit Falten, meint sie:
Schauspielerin Jutta Speidel wird 60
"Meine 'Lebenslinien' habe ich mir im Verlauf von 60 Jahren angelacht."
 
Jutta Speidel
 
Kommentar:  Kaum zu glauben, aber die Fernsehnonne mit dem natürlichen Faltenwurf war im Rahmen altdeutscher Fernsehgemütlichkeit mal eine richtige Sexbombe und Schwarm meiner kindlich-pubertären Anwandlungen. Finde ich aber cool, wenn jemand zu seinem Alter steht. Nichts ist peinlicher als über 50-jährige Damen mit einer Stirn wie ein Kinderpopo, von der weggespritzten (und -geschnittenen) Mimik ganz zu schweigen.
 
 
In einem offenbar abgehörten Telefonat der Ex- und eventuell zukünftigen Präsidentin der Ukraine äußert diese sich sehr deutlich über Putin:
Ex-inhaftierte Ex-Regierungschefin der Ukraine, Julia Timoschenko
"Ich bin selbst bereit, eine Kalaschnikow in die Hand zu nehmen und dem Dreckskerl in den Kopf zu schießen."
 
Julia Timoschenko
 
Kommentar:  Ich finde es toll, dass Frauen - überall auf der Welt - uns jetzt endlich vorführen, wie ein weiblicher, von sozialer Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl geprägter Regierungsstil funktioniert. Alles wird gut!
 
 
Immer wieder auf seine angeblich schlecht sitzenden Jeans angesprochen, meint der US-Präsident in einem Interview:

Obama (c) warping.org
"Die Wahrheit ist, dass ich grundsätzlich sehr scharf in Jeans aussehe."
 
Barack Obama [sexy Präsident]
 
Kommentar:  Kann sich jemand jenseits der Grünen einen deutschen Politiker in Jeans vorstellen? Bei unserer Kanzlerin will man das auch gar nicht ...
 
 

Harald Schmidt (c) warping.org
"Wir haben beide Millionen verzockt - er Euro, ich Zuschauer."
 
Harald Schmidt [Ex-Late-Night-Shower]
 
Kommentar:  Im Gegensatz zum Hoeneß hatte Dirty Harry aber immer eine gesunde "Scheißegal-Mentalität". Das war das Geheimnis seines Erfolges wie wohl auch seines Niedergangs.
 
Hier gibts mehr Sprüche von Dirty Harry
 
 
vom FC Bayern München zum JVA Landsberg!
 
Nein, dies wird kein weiterer Hetz- und Hämeartikel über eine der herausragendsten Persönlichkeiten des neuen Geldadels unter Bananenkönigin Angela Merkel. Vielmehr wird hier um Verständnis für unsere arg gebeutelten Leistungsträger sowie systembedingte Notwendigkeiten geworben!

Hoeneß (c) warping.org
Was viele Leute nämlich nicht erkennen und verstehen wollen: Kein Wegweiser geht den Weg den er weist. Nur eine Funzel begleitet den Wanderer, während aber die Sonne stets über ihm steht und ihre eigenen Bahnen zieht. Deshalb ist es auch völlig in Ordnung, wenn Kassiererinnen wegen 1 Euro entlassen werden und kleine Selbständige für ein Tausendstel (!) der hier vorliegenden Summen - ihrer unwürdigen Existenz angemessen - deutlich härter bestraft werden.
 
Es grenzt geradezu an Blasphemie, wenn man von Lichtgestalten wie Uli Hoeneß erwartet, dass sie Steuern zahlen oder sich an Regeln für normal Sterbliche halten. Gut, dass es den Freistaat Bayern gibt, der ja bereits - zumindest im Fußball - von einem Kaiser regiert wird. Außerhalb dieser letzten Bastion alter Werte und Tugenden wäre die hier erörterte Lichtgestalt womöglich dem linken Pöbel zum Fraß vorgeworfen worden.
 
Kommentar:  Die Menschen sind nun mal nicht gleich, das wissen wir doch alle. Manche müssen arbeiten gehen, um ihren Unterhalt zu verdienen, andere müssen dazu nur ein wenig telefonieren. Verharren wir also in Ehrfurcht vor diesen wunderbaren Brot- äh Geldvermehrern.
 
 
Der Bundeswirtschaftsminister, als moderner Vater auch mit in der Regel auf den Damentoiletten befindlichen Wickeltischen vertraut, offenbarte im Wahlkampf:

Gabriel (c) warping.org
"Wenn ich damals gewusst hätte, wie viele Frauen ich auf der Damentoilette kennengelernt habe, hätte ich mir schon viel früher ein Kind geliehen."
 
Sigmar Gabriel [Vizekanzler]
 
Kommentar:  Kind als Attraktivitätsattribut? Okay, mag funktionieren. Aber ob die Frauen, die man damit kennenlernt mit denen konkurrieren können, die man mit einem Ferrari kennenlernt, zumindest was den Spaßfaktor angeht, sei mal dahingestellt.
 
 
Nachfolgende Schlagzeilen in der Übersicht:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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