Unglaubliche Pressemeldungen, nutzloses Wissen, Sensationen und Rekorde, Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse, Klatsch und Absurdidäten, alles was interessant, skurril, verrückt, komisch, mitunter vollkommen sinnlos, aber immer kurzweilig und unterhaltsam ist. Stöbert einfach mal durch meine ständig aktualisierte Sammlung von Skurrilitäten und anderen Dingen, die ihr eigentlich nie wissen wolltet.
 
Alle Informationen beruhen auf seriösen Quellen, allen voran natürlich die aktuellen Meldungen auf dieser Seite, die, sofern nicht anders angegeben, auf dpa-Meldungen basieren. Aber natürlich kann ich keine generelle Gewähr für Richtigkeit und Wahrheit jeder einzelnen Meldung geben. Diese Sammlung soll einfach nur unterhalten, vielleicht auch als Material für Party- und sonstigen Small-Talk dienen.
 
 
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Die abgefahrensten Pressemeldungen von 2009 im Jahresrückblick.
 
 
"Man sollte mal kalkulieren, was diese zwei Umstellungen kosten; wahrscheinlich ließe sich Griechenland damit sanieren."
 
Erwin Heller [Verein zur Verzögerung der Zeit]
 
 
Angesprochen auf ihre Einstellung zum Alter und dem Umgang mit Falten, meint sie:
Schauspielerin Jutta Speidel wird 60
"Meine 'Lebenslinien' habe ich mir im Verlauf von 60 Jahren angelacht."
 
Jutta Speidel
 
Kommentar:  Kaum zu glauben, aber die Fernsehnonne mit dem natürlichen Faltenwurf war im Rahmen altdeutscher Fernsehgemütlichkeit mal eine richtige Sexbombe und Schwarm meiner kindlich-pubertären Anwandlungen. Finde ich aber cool, wenn jemand zu seinem Alter steht. Nichts ist peinlicher als über 50-jährige Damen mit einer Stirn wie ein Kinderpopo, von der weggespritzten (und -geschnittenen) Mimik ganz zu schweigen.
 
 
In einem offenbar abgehörten Telefonat der Ex- und eventuell zukünftigen Präsidentin der Ukraine äußert diese sich sehr deutlich über Putin:
Ex-inhaftierte Ex-Regierungschefin der Ukraine, Julia Timoschenko
"Ich bin selbst bereit, eine Kalaschnikow in die Hand zu nehmen und dem Dreckskerl in den Kopf zu schießen."
 
Julia Timoschenko
 
Kommentar:  Ich finde es toll, dass Frauen - überall auf der Welt - uns jetzt endlich vorführen, wie ein weiblicher, von sozialer Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl geprägter Regierungsstil funktioniert. Alles wird gut!
 
 
Immer wieder auf seine angeblich schlecht sitzenden Jeans angesprochen, meint der US-Präsident in einem Interview:

Obama (c) warping.org
"Die Wahrheit ist, dass ich grundsätzlich sehr scharf in Jeans aussehe."
 
Barack Obama [sexy Präsident]
 
Kommentar:  Kann sich jemand jenseits der Grünen einen deutschen Politiker in Jeans vorstellen? Bei unserer Kanzlerin will man das auch gar nicht ...
 
 

Harald Schmidt (c) warping.org
"Wir haben beide Millionen verzockt - er Euro, ich Zuschauer."
 
Harald Schmidt [Ex-Late-Night-Shower]
 
Kommentar:  Im Gegensatz zum Hoeneß hatte Dirty Harry aber immer eine gesunde "Scheißegal-Mentalität". Das war das Geheimnis seines Erfolges wie wohl auch seines Niedergangs.
 
Hier gibts mehr Sprüche von Dirty Harry
 
 
vom FC Bayern München zum JVA Landsberg!
 
Nein, dies wird kein weiterer Hetz- und Hämeartikel über eine der herausragendsten Persönlichkeiten des neuen Geldadels unter Bananenkönigin Angela Merkel. Vielmehr wird hier um Verständnis für unsere arg gebeutelten Leistungsträger sowie systembedingte Notwendigkeiten geworben!

Hoeneß (c) warping.org
Was viele Leute nämlich nicht erkennen und verstehen wollen: Kein Wegweiser geht den Weg den er weist. Nur eine Funzel begleitet den Wanderer, während aber die Sonne stets über ihm steht und ihre eigenen Bahnen zieht. Deshalb ist es auch völlig in Ordnung, wenn Kassiererinnen wegen 1 Euro entlassen werden und kleine Selbständige für ein Tausendstel (!) der hier vorliegenden Summen - ihrer unwürdigen Existenz angemessen - deutlich härter bestraft werden.
 
Es grenzt geradezu an Blasphemie, wenn man von Lichtgestalten wie Uli Hoeneß erwartet, dass sie Steuern zahlen oder sich an Regeln für normal Sterbliche halten. Gut, dass es den Freistaat Bayern gibt, der ja bereits - zumindest im Fußball - von einem Kaiser regiert wird. Außerhalb dieser letzten Bastion alter Werte und Tugenden wäre die hier erörterte Lichtgestalt womöglich dem linken Pöbel zum Fraß vorgeworfen worden.
 
Kommentar:  Die Menschen sind nun mal nicht gleich, das wissen wir doch alle. Manche müssen arbeiten gehen, um ihren Unterhalt zu verdienen, andere müssen dazu nur ein wenig telefonieren. Verharren wir also in Ehrfurcht vor diesen wunderbaren Brot- äh Geldvermehrern.
 
 
Der Bundeswirtschaftsminister, als moderner Vater auch mit in der Regel auf den Damentoiletten befindlichen Wickeltischen vertraut, offenbarte im Wahlkampf:

Gabriel (c) warping.org
"Wenn ich damals gewusst hätte, wie viele Frauen ich auf der Damentoilette kennengelernt habe, hätte ich mir schon viel früher ein Kind geliehen."
 
Sigmar Gabriel [Vizekanzler]
 
Kommentar:  Kind als Attraktivitätsattribut? Okay, mag funktionieren. Aber ob die Frauen, die man damit kennenlernt mit denen konkurrieren können, die man mit einem Ferrari kennenlernt, zumindest was den Spaßfaktor angeht, sei mal dahingestellt.
 
 

Miro Klose (c) warping.org
"Ich mache nicht die langen Whirlpool-Gänge wie die Jüngeren, ich gehe lieber ins Eiswasser."
 
Miroslav Klose [Nationalstürmer]
 
Kommentar:  Miro stammt noch aus der Zeit, als Männer noch echte Männer waren. Die heutigen Fußballer rasieren sich die Beine und verbringen vermutlich mehr Zeit mit dem Richten ihrer Frisuren als beim Training.
 
 

Bild (c) clickpix
Die Erkenntnis der eigenen Wichtigkeit ist Basis jeder herausragenden Leistung und sollte natürlich auch angemessen entlohnt werden. Und wer könnte wichtiger sein als unsere Politiker. Wir müssen uns unsere Vorbilder, Wegweiser und Leistungsträger schon was kosten lassen, schließlich bekommt auch jeder Manager, vor allem, wenn er seiner Firma Milliardenverluste bescherte, großzügige Boni ausgezahlt. Und nichts anderes tut auch der gemeine Politiker: Seine Haupttätigkeit ist (statistisch belegt) das systematische Anhäufen von Staatsschulden.
 
An dieser Stelle sei aber auch auf den ganz allgemein an Körper und Seele zehrenden Politikeralltag verwiesen: Man hetzt von einem Lobbyistenbankett zum nächsten, stopft aus reiner Höflichkeit alle möglichen Kulinarien in sich hinein und lässt allerlei langweilige Vorträge über sich ergehen. Alles nur, um eines Tages vielleicht mal einen gut dotierten Aufsichtsratsposten oder Beraterjob abzustauben.
    Und zwischendurch müssen dann auch - immer wieder mal - diverse Statements, die von auf Steuerzahlerkosten beschäftigten Redenschreibern ausgearbeitetet wurden, in bereitgestellte Kameras und Mikrophone abgesondert werden. Mit vor dem Spiegel eingeübter, voll souveräner Wichtigmiene, was natürlich ganz besonders anstrengend ist und regelmäßig zu Muskelkater und schmerzhaften Verspannungen im Gesichts- und Halsbereich führt. Solcherlei Selbstzerfleischung soll selbstverständlich auch gebührend entlohnt werden. Und weil niemand freiwillig dafür zahlen würde, muss halt das Füllhorn Steuerzahler herhalten.
 
Was nämlich den Wenigsten klar ist: Nicht nur Hartz IV ist eine sogenannte Transferleistung. Auch Politiker und Pensionäre sind unmittelbare Transferleistungsempfänger. Sie werden quasi als Sozialfall direkt vom Steuerzahler unterstützt. Ginge es nach der immer wieder gerne von neoliberalen Wirtschaftsideologen angeführten "Wertschöpfung" ihrer Arbeit, müssten sie stattdessen eher draufzahlen, denn sie produzieren ja nur Verluste.
 
Aber man sieht: dieses quasi gewachsene System der Umverteilung funktioniert fantastisch und sollte deshalb unbedingt auch auf alle anderen Gesellschaftsbereiche ausgeweitet werden. Ich schlage daher vor, dass zukünftig JEDER, vom Unternehmer, Arbeitnehmer, Hausfrau bis hin zum Sozialhilfeempfänger, die seiner persönlichen Selbstwertschätzung entsprechende Entlohnung anmelden und beanspruchen kann. Wie das die Herren Politiker ja bereits seit langem tun.
    Welch großartiger Motivationsschub das für unsere Gesellschaft sein könnte. Es wäre zudem nicht mehr nötig, zu lügen, zu betrügen und anderen etwas vorzugaukeln, so wie das Politiker, Manager und andere Hochstapler derzeit immer noch tun müssen, sondern man könnte sich stattdessen auf die wirklich wichtigen Aufgaben in der Gesellschaft konzentrieren. Und da gäbe es ohne Zweifel viel zu tun ... [clickpix]
 
Kommentar:  Man könnte den ganzen obigen Beitrag aber auch in 2 prägnanten Sätzen zusammenfassen:
 
1. Wasser predigen, Wein trinken.
 
2. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert (auch und vor allem als Politiker).
 
 

Stoiber (c) warping.org
"Europa muss die Globalisierung gestalten
- und nicht den Kleingarten."
 
Edmund Stoiber [EU-Deregulierer]
 
Kommentar:  Die meisten dieser Regulierungsvorschriften entstanden ja auf Initiative lobbyistischer Interessen, seien es gerade Gurken für die Verpackungsindustrie, Energiesparlampen für die Beleuchtungsindustrie oder groteske Sicherheitsvorschriften für die Sicherheitsbranche. Wenn die entscheidenden Wortführer mit Aufsichtsratsposten, Beraterjobs oder einfach gutem Essen geködert werden, und der gemeine Abgeordnete zum tatsächlichen Lesen der Gesetzentwürfe eh keine Zeit hat, kämpfen Möchtgern-Deregulierer wie der nach Brüssel entsorgte Stoiber auf verlorenem Posten.
 
 
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