Unglaubliche Pressemeldungen, nutzloses Wissen, Sensationen und Rekorde, Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse, Klatsch und Absurdidäten, alles was interessant, skurril, verrückt, komisch, mitunter vollkommen sinnlos, aber immer kurzweilig und unterhaltsam ist. Stöbert einfach mal durch meine ständig aktualisierte Sammlung von Skurrilitäten und anderen Dingen, die ihr eigentlich nie wissen wolltet.
 
Alle Informationen beruhen auf seriösen Quellen, allen voran natürlich die aktuellen Meldungen auf dieser Seite, die, sofern nicht anders angegeben, auf dpa-Meldungen basieren. Aber natürlich kann ich keine generelle Gewähr für Richtigkeit und Wahrheit jeder einzelnen Meldung geben. Diese Sammlung soll einfach nur unterhalten, vielleicht auch als Material für Party- und sonstigen Small-Talk dienen.
 
 
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Die abgefahrensten Pressemeldungen von 2009 im Jahresrückblick.
 
 
ist die 130 Jahre alte Antisa Khvichava aus Georgien. Sie ist damit sage und schreibe 10 Jahre älter als der bisherige Rekordinhaber.

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Entdeckt wurde sie von einem georgischen TV-Sender, der auch die notwendigen Dokumente zum Beleg dieses Alters auftrieb. Und immer wieder gerne demonstriert sie vor den Kameras das Geheimnis ihres hohen Alters: Reichlich Wodka!
 
Kommentar:  Also ich hoffe mal, dass Whisky einen ähnlichen Effekt wie Wodka hat. Obwohl, irgendwie fühle ich mich schon jetzt, als wäre ich 130 ...
 
 
"Die Gesprächsangebote der CDU an Sponsoren haben Schaden angerichtet, weil dadurch der Eindruck der Käuflichkeit entstanden ist."
 
Jürgen Rüttgers [CDU]
 
Kommentar:  Nein Herr Rüttgers. Diese Gesprächsangebote haben Schaden angerichtet, weil dadurch die Käuflichkeit der Politik offenbar wurde!!! (Siehe Rent a Ministerpräsident und Rent a Guido)
 
 
Das "Unglaubliche" an dieser Meldung ist Lena selber. Hübsch, klug, talentiert, sympathisch und bisschen meschugge.

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Man muss sie einfach lieben, und ich glaube, das tun Frauen gleichermaßen wie Männer. Nachdem ich in der vorangegangenen Meldung (unterhalb) ein wenig gelästert hatte, über das Oslo-Casting (Unser Star für Oslo), hier als Wiedergutmachung eine kleine Lena-Beweihräucherung.
 
Lena ist Lena, und das ist gut so. Ihre Songauswahl allerdings war bislang doch eher anstrengend. Umso überraschender ihr Auftritt im Halbfinale. Nicht nur, dass sie im schnuckeligen Minikleid daherkam (okay, die blickdichten Strümpfe hätte sie sich mal aufheben sollen, wenn sie eines Tages 40 ist) nein, sie sang auch noch ein richtiges Lied, mit richtiger Melodie. Und wie sie das machte, dass kann man nicht beschreiben, das muss man hören:
 
Lena Meyer-Landrut - Mr. Curiosity
 
Kommentar:  Fairerweise muss man erwähnen, dass auch ihre "Konkurrentin" Jennifer Braun mit Heavy Cross voll fett ablieferte (um mal die Sprache der Jugend zu bemühen). Beide haben sich zu Recht fürs Finale qualifiziert.
 
 

Sarrazin (c) warping.org
"Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht. Kindergeld um 50 Prozent gekürzt. Was meinen Sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden?"
 
Thilo Sarrazin [noch Bundesbank-Vorstand]
 
Kommentar:  Mit diesem genialen Coup hofft Sarrazin offenbar, Bildungsmisere und Haushaltsdefizit gleichermaßen zu bekämpfen, gewissermaßen zwei auf einen Streich. Dass Hausaufgaben (nach Ansicht von Experten) nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich sind, wurde hier schon berichtet, muss aber nicht zwangsläufig in der Politik angekommen sein.
 
Zu Leuten wie Sarrazin, der übrigens in seiner Eigenschaft als Politiker im Bundesbank-Vorstand sitzt, und nicht etwa, weil er Ahnung hätte, kann man eigentlich nur eins sagen:
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie man mit Intelligenz auf Stammtischniveau, gepaart mit Unverschämtheit und Ignoranz, in der Politik Karriere machen kann. (siehe die besten Sarrazin-Sprüche)
 
 
In Zürich (Schweiz) will man zukünftig die Kosten für die Nacht in einer Ausnüchterungszelle den Betroffenen in Rechnung stellen. Gewissermaßen nach dem Verursacherprinzip.

Ausnüchterungszelle
So weit, so schön und sinnvoll. Verdächtig ist allerdings, das speziell zu diesem Zweck eine sogenannte Zentrale Ausnüchterungsstelle mit 12 Zellen geschaffen wurde, und dass die für eine "Übernachtung" in Rechnung gestellten Kosten 950 Franken (650 Euro) betragen sollen. Für solche Preise bekommt man normalerweise ein Doppelzimmer in einem Luxushotel. Mit Frühstück.
 
Dennoch behauptet die Behörde, selbst bei "voller Ausbuchung" (600 Übernachtungen pro Jahr) nicht kostendeckend arbeiten zu können. [tagesanzeiger.ch]
 
Kommentar:  Also ich kann mich da des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stadtverwaltung ins Hotelgewerbe einsteigen will, und - mangels freiwilliger Gäste - zunächst mal mit unfreiwilligen anfängt. Das hat zudem den Vorteil, dass Service und Luxus vorerst entbehrlich sind. Mit letzterm haben Behörden und Beamte ja auch nicht wirklich Erfahrung.
 
 
Dass man ziemlich dumm sein muss, wenn man sich unters Messer legt, im irrigen Glauben hinterher schöner zu sein, nur weil irgendwas weggeschnitten oder hinzugefügt wurde, steht außer Frage.
Kein Unfallopfer sondern die OP-Süchtige Jocelyn Wildenstein - Klick zum Videoclip
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US-Forscher haben jetzt aber auch den umgekehrten Effekt nachgewiesen. So hat die durch Botox oder Lifting reduzierte Mimik unmittelbare Auswirkungen auf Hirn und Psyche. Vereinfacht ausgedrückt ist man nach so einer Operation psychisch behindert.
 
Das Phänomen, dass Mimik Rückwirkungen auf Gehirn und Gesundheit hat, ist schon länger bekannt. Darauf basiert zB. die Lachtherapie. Man lacht, wenn man glücklich ist, und man wird glücklich, wenn man lacht. Ergänzt wurde dieser altbekannte Zusammenhang jetzt durch neuere Erkenntnisse, wie untrennbar Gehirnleistung und Gefühle miteinander verbunden sind und schließlich, wie stark unsere eigenen Emotionen notwendig sind, um die Emotionen anderer Menschen einschätzen zu können.
    Im Rahmen oben angesprochener aktueller Studie wurden all diese Zusammenhänge am Beispiel von Botox-Behandelten wissenschaftlich dokumentiert. So ließ zB. die Fähigkeit, Texte (Inhalte) zu verstehen und zu bewerten spürbar nach. [Psychological Science]
 
Kommentar:  Lange Rede, kurzer Sinn: Schönheitsoperationen machen nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zum Zombie.
 
 
Nicht nur Ministerpräsidenten wie Jürgen Rüttgers werden per Preisliste angeboten, frei nach dem Motto Rent a Ministerpräsident. Auch gegen den Außenminister Guido Westerwelle werden jetzt entsprechende Vorwürfe erhoben.
Außenminister Guido Westerwelle
Westerwelle (c) warping.org
Guido macht das allerdings viel eleganter. Er gewährt seine Gunst netten Menschen, die zB. zuvor an seine Partei gespendet haben. Dadurch gibt es keine Preisliste und keinen Vertrag, und es kommt sogar noch viel mehr Geld rein, da der Meistbietende den Zuschlag erhält.
 
So darf zB. Ralph Dommermuth, Chef von "United Internet", den Außenminister auf seiner Südamerikareise begleiten, nachdem er zuvor 48.000 Euro an die FDP gespendet hatte. Was natürlich in keinerlei Zusammenhang steht!
    Mit dabei
 
Cornelius Boersch, Chef von "Mountain Partners Group", begleitete Westerwelle Anfang des Jahres bei seiner Tour durch Japan und China. Eine Einführung am "Chinesischen Hof" ist natürlich ein bisschen teurer. Er spendete bislang 160.000 Euro an die FDP.
    Mit dabei war allerdings auch ein Vertreter der Ludwigshafener Firma seines Bruders Kai Westerwelle, sowie ein Geschäftspartner seines Lebensgefährten Michael Mronz (die "First Lady").
 
Erwähnen könnte man noch, dass Cornelius Boersch nicht nur einer der Hauptsponsoren der FDP ist, sondern auch noch Westerwelles Wirtschaftsberater. Logisch, der muss natürlich mit dabei sein!?
 
Und selbstverständlich macht der Guido auch Werbung für "nette Menschen". Besonders nett sind zB. Hoteliers, denn die haben Millionenbeträger rüberfließen lassen (siehe FDP-Spendenskandal). Und so eröffnete er kürzlich, für vorgenannte gute Freunde, ein neues Luxushotel in Bonn. Natürlich nicht als Außenminister, sondern als Bonner Wahlkreisabgeordneter, logo. Das ist ja gewissermaßen seine Pflicht, inklusive der lobenden Worte. Und dafür hat er auch keinerlei Geld genommen, wenn man vorausgegangene Spenden mal unberücksichtigt lässt. [Spiegel]
 
Kommentar:  Es wäre jetzt natürlich ziemlich böswillig, aus diesen völlig zusammenhanglosen Ereignissen, sowie der merkwürdigen Politik der letzten 20 Jahre, zu schließen, dass Politik käuflich wäre. Wer kommt denn auf sowas?
    Es ist halt nur so, dass die Leute genau das bekommen, was sie wählen, und zwar völlig verdient!
 
 
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