Die Unglaublich-Rubriken:
 
Unglaubliche Pressemeldungen, nutzloses Wissen, Sensationen und Rekorde, Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse, Klatsch und Absurdidäten, alles was interessant, skurril, verrückt, komisch, mitunter vollkommen sinnlos, aber immer kurzweilig und unterhaltsam ist. Stöbert einfach mal durch meine ständig aktualisierte Sammlung von Skurrilitäten und anderen Dingen, die ihr eigentlich nie wissen wolltet.
 
Alle Informationen beruhen auf seriösen Quellen, allen voran natürlich die aktuellen Meldungen auf dieser Seite, die, sofern nicht anders angegeben, auf dpa-Meldungen basieren. Dies ist aber kein Nachrichtenmagazin, sondern primär ein Kuriositäten-Kabinett, ein Archiv verrückter Ereignisse.
 
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Der etwas andere Jahresrückblick 2012

Aktuelles aus Presse, Zeitgeist und dem Internet

Es sprach Ex-Präsident Christian Wulff 1999:  [02.05.2013]
 

Wulffinocchio (c) warping.org
"Es darf gar nicht erst zur Korruption kommen, sondern es muss der Anschein von Korrumpierbarkeit, von Abhängigkeiten, von Sponsoring von Politik und Politikern vermieden werden."
 
Christian Wulff [Scheinheiliger]
 
Kommentar:  Da hatte er ja durchaus mal was Richtiges (ich vermeide das Wort "Wahres") gesprochen, der Herr Wulff. Aber als er sich dann später von seinen dubiosen, reichen Halbweltsfreunden prostituieren ließ, lebte er offenbar nach einem anderen Zitat: "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern."
 
Wird Peer Steinbrück doch noch Kanzler?  [28.04.2013]
 
Im Grunde genommen glaubt selbst in der SPD niemand mehr daran, dass ein "Peerlusconi" Kanzler werden könnte. Dabei stehen seine Chancen gar nicht sooo schlecht. 5 Gründe, warum er es doch noch schaffen könnte:
 
1. Merkel hat keinen Bock mehr.

Angie & Guido (c) clickpix
Natürlich würde Merkel gegen Steinbrück haushoch gewinnen. Aber warum sollte sie sich das antun, wenn sie doch endlich einen Dummen gefunden hat, der den Job freiwillig übernehmen will.
 
2. der staatstragend-würdevolle Gesichtsausdruck.

Steinbrück vs Merkel (c) warping.org
Was die heruntergezogenen Mundwinkel angeht, die die ganze Last politischer Verantwortung offenbaren, sind beide längst ebenbürtig.
 
3. Steinbrück kann sich auf Empfehlung von höchster Stelle berufen.

Helmut Schmidt (c) warping.org
Helmut Schmidt, Ikone der Politik und aller Kettenraucher, der Mann, dem die Deutschen vertrauen und der sich nachweislich noch seltener irrt als der Papst, hat Peer Steinbrück ausdrücklich als Kanzlerkandidaten empfohlen.
 
4. Steinbrück ist glatteis-erprobt und fettresistent.
Kein anderer Politiker Deutschlands kann auf so umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit Fettnäpfchen und Schlierspuren verweisen. Es handelt sich hier um einen sturmerprobten alten Seebären, der wenn überhaupt nur zusammen mit seinem Schiff untergeht.
 
5. Klappe halten ist einfacher als reden lernen.
Wenn Steinbrück etwas sagt, ist es meist Blödsinn. Angela Merkel umschifft diese Klippe, indem sie entweder gar nichts sagt, oder sinnfreie, von Redenschreibern kreierte Sprechblasen von sich gibt. Jedes Kleinkind weiß aber, dass es viel einfacher ist, nix zu sagen, als Sprechen zu lernen. Ein unschätzbarer Vorteil für Steinbrück: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten, wie der Kabarettist zu sagen pflegt, und schon wird alles gut!
 
Kommentar:  Als Satiriker würden wir Kanzlerin Merkel in jedem Fall sehr vermissen. Im Grunde genommen sind fast alle Politiker (unfreiwillige) Komiker. Aber die Merkel sieht halt auch komisch aus, während Steinbrück es versteht, jeden noch so großen Blödsinn mit bierernstem und wichtigem Gesicht abzusondern.
 
Anne Hathaway zum "Roten Teppich"  [11.04.2013]
 
Privat eher ein wenig schlodderig, liebt es Anne, sich für große Auftritte herauszuputzen:
Schauspielerin Anne Hathaway im tief ausgeschnittenen Kleid
Anne Hathaway
"In mir steckt eine Drag Queen und die kann ich dann rauslassen."
 
Anne Hathaway [Prinzessin vom Dienst]
 
Kommentar:  Wisst ihr, was der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Stars ist? Die Männer putzen sich heraus, um den Frauen zu gefallen, die Frauen putzen sich dagegen heraus, um andere Frauen zu ärgern!
 
Die bekanntesten Zitate der Eisernen Lady  [20.04.2013]
 
Kaum eine Frau des 20. Jahrhunderts hat so viel Bewunderung, aber auch so viel Hass auf sich gezogen wie die eiserne Lady. Während angesichts ihres Todes auf politischer Ebene Krokodilstränen vergossen werden, wird auf den englischen Straßen lautstark gefeiert: "Hurra, die Hexe ist tot." (Ding Dong The Witch Is Dead)

Margaret Thatcher (c) warping.org
Ein Aufschlussreiches Bild ihrer Persönlichkeit zeichnen auch ihre berühmten Zitate:
 
"Ich will mein Geld zurück."
 
[Ihr wohl berühmtestes Zitat, ausgesprochen bereits 1980 gegenüber der EU. Was sollen da wohl die Deutschen sagen, angesichts von Bankencrashs und Pleitestaaten?!]
 
"Die Dame lässt sich nicht verbiegen"
 
[Dieser ihr zugesprochene Satz basiert auf einem Übersetzungsfehler. Das tatsächliche Zitat bestand aus diversen Wortspielen, die in der Übersetzung keinen Sinn machen. Hier das vollständige Original-Zitat: "To those waiting with bated breath for that favourite media catchphrase, the 'U-turn', I have only one thing to say: "You turn [U-turn] if you want to. The lady's not for turning."
Zur Erläuterung: U-turn bedeutet Kehrtwende, in der Deutschen Politik spricht man auch einfach von Wende. Eine sinnvolle Übersetzung wäre also "Ihr mögt zurückrudern, ich werde das nicht tun." Letzteres (The Lady's not for turning) ist zudem eine Parodie auf ein in England bekanntes Theaterstück: "The Lady's Not For Burning."]
 
"Ich bin außerordentlich geduldig, vorausgesetzt, ich kriege am Ende, was ich wollte."
 
[Geduld zahlt sich eben aus.]
 
"Wenn ich etwas in der Politik verabscheue, dann den Typ des Aals, der sich vor lauter Geschmeidigkeit am liebsten selbst in sein Hinterteil beißen würde."
 
[Da spielt die Lady offenbar auf den Typus des Berufspolitikers an, also auf ALLE!]
 
"Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage."
 
[Ebend. Demokratie kann doch so einfach sein, wenn man sie nur lässt.]
 
"Das Rückgrat ist bei manchen Politikern unterentwickelt - vielleicht weil es sowenig benutzt wird."
 
[Das ist jetzt aber inkonsequent. Erst bricht sie ihren Leuten das Rückgrat und verlangt bedingslosen Gehorsam, und dann beklagt sie sich wieder drüber.]
 
"Wenn Sie in der Politik etwas gesagt haben wollen, wenden Sie sich an einen Mann. Wenn Sie etwas getan haben wollen, wenden Sie sich an eine Frau."
 
[Das kann ich nur bestätigen. Während ich noch im Kochbuch blättere und einen Diskurs darüber beginne, wie Oregano betont wird, hat meine Freundin schon eine Fertigsuppe warmgemacht.]
 
"Nicht einer würde sich an den Guten Samariter erinnern, wenn der nur gute Absichten gehabt hätte. Er hatte auch Geld."
 
[Oha, da werden jetzt aber die Grundfeste unseres christlichen Glaubens in Frage gestellt.]
 
"Ich verschwende keine Zeit auf Argumente."
 
[Völlig richtig, es ist viel einfacher und effektiver, seine Widersacher zu erschießen als mit ihnen zu diskutieren.]
 
"In der Politik habe ich gelernt, dass Männer weder ein vom Verstand gelenktes noch ein verständliches Geschlecht sind."
 
[Das liegt vermutlich daran, dass Männer schwanzgesteuert sind. Aber wodurch werden eigentlich Frauen gesteuert und angetrieben? Meiner Ansicht nach ein noch viel größeres Rätsel.]
 
"Wenn man die Hälfte seines politischen Lebens mit stumpfsinnigen Angelegenheiten wie der Umwelt zu tun hatte, ist es aufregend, eine richtige Krise an der Hand zu haben."
 
[Damit brachte die Lady zum Ausdruck, dass sie Umweltschutz voll doof findet und sich deshalb schon wahnsinnig auf das Kriegspielen um die Falkland-Inseln freut.]
 
Margaret Thatcher [Eiserne Jungfrau, äh Lady]
 
Kommentar:  Es ist von deutschem Boden aus schwer nachvollziehbar, wie eine rechtsradikale Tante-Emma-Laden-Betreiberin solchen Einfluss in der Politik gewinnen und unbehelligt die englische Volkswirtschaft zerstören konnte und durfte. An den Folgen leidet England noch heute. Aber dafür hat man ja den Falklandkrieg gewonnen ...
 
Ex-Kanzler Schröder zur deutschen Führungsrolle  [07.04.2013]
 

Gerd Schröder (c) warping.org
"Als stärkste Volkswirtschaft sollte Deutschland in Europa so führen, wie Stachelschweine sich lieben: ganz vorsichtig."
 
Gerhard Schröder [Putins Gasableser]
 
Kommentar:  Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Umsetzung einer alten Management-Strategie:
    "Erfolgreiche Unternehmensführung besteht darin, seine Partner so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie die dabei erzeugte Reibungshitze als Nestwärme empfinden."
 
Lebensmittel oft besser als ihr Ruf!  [05.04.2013]
 
Eine hauseigene Studie anhand einer repräsentativen Auswahl von vier Früchten ergab, dass es sich in 100% der Fälle um 100%-ig reine Früchte handelte. In Dreiviertel der Fälle waren diese darüber hinaus, nach Entfernen der Verpackung (bzw. Schale) sowie gründlicher Reinigung, ohne ernsthafte gesundheitliche Schäden verzehrbar (Anm. d. Red: Langzeitfolgen wurden NICHT untersucht).

Naturreine Banane (c) clickpix
Zusammenfassend kann man also sagen, dass marktübliche Lebensmittel oft wesentlich besser sind als ihr Ruf. Bei allen untersuchten Obstsorten enthielt die Verpackung exakt das, was sie versprach. In allen untersuchten Fällen waren die Produkte zudem 100% rein (Anm. d. Red: chemische Verunreinigungen unterhalb der Komma-Grenze wurden streng mathematisch abgerundet), und in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle sogar ohne ernsthafte gesundheitliche Folgen verzehrbar. (Anm. d. Red: Der von der Ausnahme von der Regel betroffene Mitarbeiter konnte schon nach wenigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden!)
 
Es erscheint uns deshalb längst überfällig, allgemeine Entwarnung zu geben und die weit verbreitete Hysterie wegen angeblich schlecht überwachter Lebensmittel endlich einzustellen.
 
Ohnehin sind Gesundheit und Zufriedenheit primär eine Frage der inneren Einstellung. Kritisch zu betrachten ist vielmehr das zögerliche Konsumverhalten: Shopping macht bekanntermaßen glücklich, also auch gesund und resistent gegen bedeutungslose Mikroverunreinigungen und mathematisch zu vernachlässigende Restrisiken! [clickpix]
 
Kommentar:  Da es sich um eine hauseigene Studie handelt und unser Chefredakteur viel Geld für die Veröffentlichung bekommen hat, sehen wir an dieser Stelle von dem sonst üblichen Kommentar ab. Das widerspräche nicht zuletzt unserem heiligen Kodex der unbedingten Objektivität und Unabhängigkeit.
 
Zur all-österlichen Auferstehungsdebatte  [31.03.2013]
 
Auch vor über 200 Jahren wurde schon eifrig diskutiert und gestritten, ob Christus und nachfolgend die Christen nun tatsächlich auferstehen würden; - sogar unter Pastoren und Kirchenvertretern. Friedrich II. von Preußen schlichtete solchen Streit auf SEINE Weise:
Friedrich der Große
Der alte Fritz
"Wenn er am Jüngsten Tag nicht auferstehen will, soll er doch liegen bleiben!"
 
Friedrich II. [der alte Fritz]
 
Kommentar:  Ich verstehe gar nicht, was es da zu streiten gibt, man muss doch nur "Resident Evil" oder "Dawn of the Dead" anschauen, dann weiß man, dass am jüngsten Tag die Toten auferstehen!
 
Udo versus Heino  [21.03.2013]
 
Heino ist nicht zu stoppen. Sorgte seine Androhung eines weiteren Coveralbums bereits für allgemeines Entsetzen unter deutschen Musikern (die rechtlich keine Handhabe gegen solchen Titel-Klau haben), so kam es nun zu einem handfesten Streit mit Udo Lindenberg.
Udo versus Heino (c)  W. Müller @ warping.org
Udo vs Heino (c) Müller
Heino hatte nämlich gegenüber der Hamburger Morgenpost behauptet, der Udo hätte ihn angerufen und sich beschwert, dass Heino gar keinen Titel von ihm gecovert hätte. "So ein Quatsch" dementierte wiederum Udo im Abendblatt. Er hätte Heino noch nie im Leben angerufen.
 
Kommentar:  Auch Udo hat jetzt keine rechtliche Handhabe gegen den gewitzten arischen Barden. Weder gegen das Covern seiner Titel noch gegen Heinos Behauptung. Es handelt sich ja um keine Verleumdung oder Beleidigung, sondern nur um eine Lüge. Und Lügen ist (zum Glück für uns alle) nicht verboten.
 
Hier ein Cover-Beispiel: Junge von den Ärzten
 
Papst Franziskus direkt nach der Wahl  [18.03.2013]
 
zu den versammelten Kardinälen.

Papst Franziskus (c) warping.org
"Möge Gott euch vergeben, was ihr getan habt."
 
Papst Franziskus [neugekürter Petrus-Stellvertreter]
 
Kommentar:  Sowas nennt man "Verantwortung delegieren". Klassische Führungsstrategie.
 
Die wirklich wichtigen Dinge im Leben!  [17.03.2013]
 
Gruppe Jugendlicher mit ihren Handys
Vorzüge elektronischer Kommunikation
"Die Leute werden lieber auf Alkohol,
Zigaretten, Sex und Schokolade verzichten
als auf ihr Smartphone."
 
Vittorio Colao [Vodaphon-Chef]
 
Kommentar:  Kaum eine Branche ist so krisenresistent und wachstumsorientiert wie die der tragbaren Kommunkikatoren. Ist es nicht beruhigend, dass auch der moderne, von Materialismus und Überfluss umwehte Zivilisationsmensch so klare Prioritäten für die wirklich wichtigen Dinge zu setzen vermag: Kommunikation und Miteinander!
 
Gab es ein Leben vor dem Handy?
 
[ weitere Meldungen anzeigen ]
 
Nachfolgende Schlagzeilen in der Übersicht:
 
Homosexualität ist eine Intrige des Teufels
 
Die besten Sprüche von Kaputtsanierer Mehdorn
 
Lasagne in der Lasagne oder Nomen est Omen.
 
Der Brüderle ist ja gar nicht so schlimm!
 
Sexismusdebatte: Die ewige alte Leier.
 
Die besten Sprüche aus dem Dschungelcamp
 
Unwort des Jahres: Opfer-Abo
 
Zu den neuen Rundfunkgebühren:
 
Berlin kriegt immer noch keinen hoch!
 
10 Gründe, warum Gott keine Frau sein kann
 
Spekulationen über Putins Gesundheit
 
Was haben Angie und Adolf gemein?
 
Berlins Nachtleben ist Weltklasse
 
Zu Weihnachten wird Gewalt zelebriert,
 
Otto will Heesters übertrumpfen
 

 

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