Unglaubliche Pressemeldungen, nutzloses Wissen, Sensationen und Rekorde, Informationen und wissenschaftliche Erkenntnisse, Klatsch und Absurdidäten, alles was interessant, skurril, verrückt, komisch, mitunter vollkommen sinnlos, aber immer kurzweilig und unterhaltsam ist. Stöbert einfach mal durch meine ständig aktualisierte Sammlung von Skurrilitäten und anderen Dingen, die ihr eigentlich nie wissen wolltet.
 
Alle Informationen beruhen auf seriösen Quellen, allen voran natürlich die aktuellen Meldungen auf dieser Seite, die, sofern nicht anders angegeben, auf dpa-Meldungen basieren. Aber natürlich kann ich keine generelle Gewähr für Richtigkeit und Wahrheit jeder einzelnen Meldung geben. Diese Sammlung soll einfach nur unterhalten, vielleicht auch als Material für Party- und sonstigen Small-Talk dienen.
 
 
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Die abgefahrensten Pressemeldungen von 2009 im Jahresrückblick.
 
 
Cyndi Lauper, grellbunte Stilikone der 80er, hat inzwischen die 60 überschritten. Und sieht dennoch besser und vor allem natürlicher aus als all diese wandelnden Giftmüll- und Ersatzteillager a la Madonna und Co. Nach dem Geheimnis ihrer Schönheit befragt, zeigt sie sich pragmatisch:

Cyndi Lauper (c) warping.org
"Nimm kein Koks und creme dich immer gut ein!"
 
Cyndi Lauper [80er Jahre Paradiesvogel]
 
Kommentar:  Die Cyndi ist übrigens deutschstämmig und heißt original (deutsch auszusprechen): Cynthia Ann Stephanie Lauper. Woraus sich dann auch die eigentümliche Schreibweise (Cyndi statt Cindy) erklärt.
 
 
Deutschland von Sinnen - Kindle-Edition
"Es ist ein Skandal, die indigene Bevölkerung als einen Haufen von Reaktionären, Nazis, ja, verhinderten Mördern zu verunglimpfen, sobald sie mitbestimmen möchte, mit welcher Sorte von Menschen sie in ihrem eigenen Land zusammenzuleben wünscht und mit welcher nicht. Migranten sind keine Touristen. Das hier ist immer noch Deutschland und nicht Circus Roncalli"
 
Akif Pirincci [Autor mit Migrationshintergrund]
 
Kommentar:  Auch wenn der türkischstämmige Autor sich da teilweise mit erzreaktionären Kräften solidarisiert bzw. von diesen vereinnahmt wird, bringt er einige Punkte zur Sprache, die auch immer wieder Grundtenor dieses Blogs sind:
 
1. die "politische Korrektheit" ist mittlerweile zu einer Zensurmaschinerie geworden, gegen die selbst George Orwells Visionen als Kinderkram erscheinen.
 
2. es muss verdammt noch mal erlaubt sein, auch Frauen, Migranten, Schwule und Behinderte zu kritisieren, so wie jede andere Gruppe oder Person auch.
 
3. Demokratie bedeutet nicht Diktatur der Minderheiten. Es kann nicht angehen, dass unsere Gesellschaft und Sprache von einer handvoll durchgeknallten Feministinnen, Multikultiromantikern, Wirtschaftslobbyisten und Religionsvertretern - allesamt ohne jeden Rückhalt in der Bevölkerung - dominiert, um nicht zu sagen vergewaltigt wird.
 
Amen!
 
 
Gefragt, was er von Twitter, Facebook und Co halte, gibt sich der Modezar kritisch:

Lagerfeld (c) Christian Stellner
"Nutze ich nicht, finde ich stupide. Das sind unnötige Indiskretionen."
 
"Mein Smartphone brauche ich nur, um meine Katze damit zu fotografieren."
 
Zusammenfassend beschreibt er seine Einstellung gegenüber neuen Medien:
 
"Ich bin der Professor, der das Insekt betrachtet, nicht das Insekt selbst."
 
Karl Lagerfeld [Netzwerkverweigerer]
 
Kommentar:  Alles in der Welt kann als Bereicherung oder als Joch dienen. Was aber soll man von jungen Leuten halten, die halbblind durch City, Wald und Wiese stapfen, den Blick unentwegt auf einen kleinen, virtuos per Daumen bedienten Kasten geheftet?
 
 
Neben Amerikas First Lady und anderen "älteren" Damen sieht man auch uns' Heidi immer öfter mit Pony. Bei GNTM erklärte sie jetzt, warum:

Heidi Klum (c) warping.org
"Ich stand vor der Wahl, Pony oder Botox, und habe mich für Pony entschieden."
 
Heidi Klum [Deutschlands schönstes Pony]
 
Kommentar:  Wie so viele Blondinen scheint auch die Heidi zu glauben, dass - wenn sie selbst nicht mehr richtig gucken kann - auch die anderen nicht mehr richtig gucken können ;-)
 
 
Teils gefragt, teils ungefragt melden sich jetzt eine Menge Leute zu Wort. Hier mal die "wichtigsten":

Gottschalk (c) warping.org
"Dann hätte ich das Ding auch gleich selber an die Wand fahren können."
 
Und später dann etwas versöhnlicher:
 
"Die Dinosaurier wollten auch nicht aussterben, aber es brauchte sie keiner mehr."
 
Thomas Gottschalk [Ex-Wetten-dasser]
 
Auch Deutschlands härtester Fernsehkritiker meldet sich zu Wort:

Kalkofe (c) warping.org
"Man kann nicht dem Schwein allein die Schuld geben, wenn die Leberwurst versalzen ist."
 
Oliver Kalkofe [TV-Wixxer]
 
In diesem Zusammenhang erlauben wir uns auch - in aller Bescheidenheit - auf unseren Titel-Cartoon und -Schlagzeile von Anfang 2012 zu verweisen, als Markus Lanz erstmalig als neuer Moderator verkündet wurde:

Lanz (c) warping.org
Lanz war in jeder Beziehung dritte Wahl: Er wurde als dritter gefragt (nach Hape Kerkeling und Jörg Pilawa) und er ist der dritte Moderator nach Frank Elstner und Thomas Gottschalk. Und vermutlich wurde er auch von vorneherein nur als Crashtest-Dummy gebucht. Nach dem Motto: Vielleicht überlebt er ja, und wenn nicht, dann können wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sind diese Nervensäge gleich zusammen mit dieser Mottenkistenshow aus Elstnertagen los. Ein für alle Mal.
 
Crashtest hin oder her, es bleibt die Frage, wie man damals ausgerechnet auf Lanz kam. Diesen ebenso simpel gestrickten wie aalglatten Schwiegermutterliebling, der einen schon mit seinen Talkshows zu Tode langweilte, sofern er nicht mal wieder, mit besonders nerviger Fragerei, wahre Shitstorms im Internet auslöste. Mal ehrlich, zu toppen, was Witzlosigkeit und Unoriginalität angeht, wäre er allenfalls noch durch die andere Pflaume (Kai) gewesen.
 
Eines aber haben diese beiden TV-Altenpfleger in jedem Fall gemein: Sie sind ja immer sooo adrett gekleidet!
 
Kommentar:  Siehe auch die besten Gottschalk-Sprüche, sowie Kalkofes Statement zu den Rundfunkgebühren
 
 

Paris (c) warping.org
"Wenn ich in der Öffentlichkeit stehe, dann spiele ich diese alberne Blondine. Privat bin ich sehr schüchtern."
 
Paris Hilton [es kann nur eine geben]
 
Kommentar:  So kann man sich natürlich auch aus der Affäre ziehen. Aber was das "schüchtern" angeht: Das Blow-Job-Video, das seinerzeit um die Welt ging, das war doch ausgesprochen privat und wirkte trotzdem kein bisschen schüchtern.
 
Aktuell arbeitet sie deshalb auch an einem Dating-Ratgeber, den ich an dieser Stelle allen schüchternen Frauen ausdrücklich empfehlen möchte ;-)
 
 
Auf die Frage, mit welcher der Let's Dance Damen er ein Tänzchen wagen würde, beteuert der Moderator zunächst, nicht tanzen zu können, um sodann nach dem Ausschlussverfahren vorzugehen:

Hartwich (c) warping.org
"An Larissa Marolt würde ich mich nicht herantrauen, weil sie so dünn ist. Wenn ich da einmal stolpere, ist sie hin."
 
Daniel Hartwich [Moderator]
 
Kommentar:  Ach, die Larissa fällt ja selber dauernd hin und ist ganz offensichtlich nicht kaputt zu kriegen. Und auf den Mund sind wohl beide noch nicht gefallen.
 
 
Das Gedicht "Unsere Generation" des 14-jährigen US-Amerikaners Jordan Nichols wurde zum Internethit. Schuld ist zum einen sein älterer Bruder, der es über Twitter verbreitete und damit eine Lawine lostrat, zum anderen aber wohl auch die Tatsache, dass es sich auch rückwärts (Zeilen von unten nach oben) lesen lässt und dabei eine völlige Bedeutungsumkehr erfährt.
 
Hier gehts zum Gedicht
 
 
Vor ihrer Trennung von Ehemann Chris Martin (Coldplay) fühlte sich Gwyneth durchaus berufen, Ratschläge für den Ehestreit zu geben. Der nachfolgende ging durch die Presse:
Schauspielerin und frisch geschiedene Paartherapeutin Gwyneth Paltrow
Paltrow (c) girlpix.org
"Was immer du tun willst, mach das Gegenteil. Wenn du verärgert bist, dann begegnest du ihm mit Liebe und gibst ihm einen Blowjob."
 
Gwyneth Paltrow
 
Kommentar:  Dass der Versöhnungssex der Schönste ist, ist ja eine Allerweltsweisheit. Nutzt aber nix, wenn die Luft raus ist ...
 
 
Es ist mal wieder so weit: Wieder wird uns eine Stunde lebensnotwendiger Schlaf geklaut, weil in den 70er Jahren irgendwelche Leute, aufgrund eines Denkfehlers glaubten, man könne damit Energie sparen. (Näheres dazu im Unglaublich-Archiv.)
Sommerzeitumstellung
Die Tücken der Zeitumstellung
Für alle diejenigen, die nie behalten können, ob die Uhr nun vor- oder zurückgestellt wird, nachfolgend zwei Merk- und Verhaltensregeln:
 
Regel 1: Die Uhr immer zum Sommer "hin" stellen. Zu Beginn der Sommerzeit im Frühling also nach vorn (von 2 auf 3 Uhr), zum Ende der Sommerzeit im Herbst dann nach hinten (von 3 auf 2 Uhr).
 
Regel 2: Die Sache mit der Dunkelheit. Im Sommer, wo es eh länger hell ist, bleibt es durch die Sommerzeit NOCH länger hell. Im Winter, wo es eh schon früher dunkel wird, wird es nach Auslauf der Sommerzeit dann NOCH früher dunkel. Die jahreszeitlichen Faxen werden also noch verstärkt statt ausgeglichen.
 
Kommentar:  Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie Politik funktioniert. Jemand hat eine scheinbar gute Idee. Es dauert Jahre, mitunter Jahrzehnte, bis die Idee sich durchsetzt. Dann dauert es noch mal Jahre, mitunter Jahrzehnte, bis auch die Politik auf die Idee "aufspringt" und sie durchsetzt. Und wenn man dann erkennt, dass alles Blödsinn und ein Irrtum war, geht der umgekehrte Vorgang in gleicher Weise los. Oftmals überschneiden sich sogar beide Vorgänge, soll heißen, die Politik setzt Dinge um, von denen die Bevölkerung längst weiß, dass sie Blödsinn sind. Was momentan in der Politik ja die Regel ist ...
 
 
Nachfolgende Schlagzeilen in der Übersicht:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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